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Usedom

Natur auf Usedom

Die Naturstopps an der Strecke — und was man dort wissen muss.

Sehenswert

Naturstopps im Achterland und an der Steilküste auf Usedom

Die Stärke Usedoms liegt im Gegensatz ihrer beiden Seiten: Hier die offene, raue Ostseeseite mit Steilküste und endlosem Sandstrand, dort die stille, binnenländische Achterwasserseite mit Schilf, Bodden und Vogelwelt. Dazwischen liegt ein Naturpark, der fast die ganze Insel umfasst.

Naturpark Insel Usedom

Der Naturpark Insel Usedom erstreckt sich über den Großteil der Insel und bezieht das Achterwasser, den Peenestrom und Küstenabschnitte des Festlands mit ein. Er schützt eine vielfältige Landschaft aus Wäldern, Mooren, Binnenseen und Küstenzonen – und ist Lebensraum für eine reiche Vogelwelt, die sich vor allem an den ruhigen Boddengewässern beobachten lässt.

Achterwasserseite und Binnenseen

Während die Ostseeseite den Trubel und die großen Bäder trägt, ist die Achterwasserseite das ruhige Gegenstück: flaches, brackiges Binnengewässer, gesäumt von Schilf und Fischerdörfern. Der Gothensee ist der größte Binnensee der Insel, dazu kommen kleinere Gewässer wie der Wolgastsee. Wer im Lieper Winkel oder am Achterwasser anhält, erlebt eine stille, fast menschenleere Seite Usedoms, die mit dem Bädertrubel nur den Inselnamen gemein hat.

Steilküste und Aussicht

  • Streckelsberg bei Koserow: Die bewaldete Steilküsten-Erhebung von rund 58 Metern bietet vom Plateau einen weiten Blick über die Ostsee. Das Meer nagt hier beständig an der Steilkante – ein eindrucksvoller Pausenplatz.
  • Golm im Inselsüdosten: Mit rund 69 Metern die höchste Erhebung Usedoms, nahe Kamminke am Stettiner Haff. Heute ist der Golm zugleich Kriegsgräberstätte und Mahnmal – ein stiller, nachdenklicher Ort mit Blick über das Haff.
  • Steilküste zwischen Bansin und Koserow: Auf den Höhenrücken entlang der Ostseeseite wechseln sich bewaldete Steilufer und freie Blicke aufs offene Meer ab – ideale Stellen, um die Beine zu vertreten.
  • Wind an der Kante: Auf den Steilküsten-Plateaus steht der Wind auch dann, wenn es im Achterland windstill wirkt. Für einen längeren Halt taugen die Waldränder hinter der Kante besser als die Aussicht selbst.

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